Algenkontrolle

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Die richtige Algenkontrolle

Algen bilden in jedem Gewässer die Grundlage der Nahrungskette, auch im Gartenteich. Fast alle Tiere sind direkt oder indirekt auf Algen angewiesen. Schwebealgen dienen allen Filtrierern als Nahrung z.B. Wasserflöhen und verschiedenen Insektenlarven. Diese werden von Libellenlarven, Molchen und Fischen gefressen. Teichmuscheln benötigen Schwebealgen als Planktonfutter. Von fädigen Algen auf Steinen oder Wurzeln ernähren sich Auswuchsfresser wie Wasserschnecken und Kaulquappen. Außerdem produzieren Algen im Rahmen der Photosynthese viel lebenswichtigen Sauerstoff für alle Teichtiere.

Ein komplett mit Fadenalgenpolstern bedeckter Teich, erbsensuppengrünes Wasser oder eine Blaualgenplage sind jedoch nicht nur unschön, sondern können das Leben im Teich ernsthaft gefährden (pH-Schwankungen, biogene Entkalkung, Sauerstoffzehrung nachts bzw. beim Absterben, Lichtentzug, Überwachsen von Wasserpflanzen, Abgabe von Giftstoffen (Blaualgen), usw.). Es gilt deshalb Algenmassenvermehrungen zu vermeiden. Ziel ist jedoch nicht der komplett algenfreie Gartenteich. Eine vorübergehende, leichte Trübung durch Schwebealgen oder leichter Fadenalgenbewuchs am Teichrand und auf Steinen sind normal und typische Bestandteile natürlicher Gewässer.

Empfehlenswerte
Begleitmaßnahmen: Was Sie sonst noch zur Algenvorbeugung tun können …

  • Viele schnellwachsende Unterwasser- und Schwimmpflanzen sind
    eine der wirksamsten, vorbeugenden Maßnahmen gegen übermäßigen Algenwuchs. Sie
    machen den lästigen Algen die Nährstoffe streitig. Bewährt haben sich z.B.
    Hornkraut, Kanadische Wasserpest, Kleine Wasserfeder und Tausendblatt. Als
    Schwimmpflanzen empfehlenswert sind z.B. Wasserhyazinthe, Muschelblume,
    Froschbiss und Büschelfarn.
  • Algen lieben viel Sonne. Deshalb sollte etwa 1/4 bis 1/3 des
    Teiches durch eine entsprechende Uferbepflanzung im Schatten liegen. Gute
    Schattenspender sind auch See- und Teichrosen.
  • Hoher Fischbesatz, verbunden mit reichlicher Fütterung,
    führt unweigerlich zu einem hohen Nährstoffeintrag und damit meist zu
    Algenproblemen. Besser ist: Mäßiger Fischbesatz und zurückhaltende Fütterung
    mit hochwertigem Teichfischfutter.
  • Tauschen Sie im Frühjahr und im Herbst mindestens 1/3 des
    Teichwassers durch frisches Leitungswasser oder Regenwasser aus. Dadurch werden
    Abfallstoffe entfernt.
  • Lawana Teich Starter zur Einstellung optimaler Wasserwerte
    verwenden.
  • Bitte beachten Sie: Algen sind ein natürlicher Bestandteil
    jedes Gewässers, auch des Gartenteichs. Sie dienen vielen Teichbewohnern als
    Nahrungsgrundlage. Ziel algenbekämpfender Maßnahmen sollte deshalb nicht der
    algenfreie Gartenteich sein, sondern es gilt, unkontrollierte
    Massenvermehrungen von Algen zu vermeiden.